| Der
Vera F. Birkenbihl-Brief |

DER
VERA F. BIRKENBIHL-BRIEF KOPFQUALITÄTEN
ERFOLGREICH ENTWICKELN, TRAINIEREN, ANWENDEN Wissen
systematisch erwerben, erweitern, vertiefen und kreativ umsetzen | Liebe
Leserin, Lieber Leser! |
Wir
befinden uns im Information-Zeitalter, und manche sagen, das Wissens-Zeitalter
habe bereits begonnen. Auf alle Fälle wird lebenslanges Lernen/Lehren einer der
wichtigsten Grundpfeiler für Erfolg sein, wenn wir zukunftstauglich bleiben wollen.
Wer meint, er könne sich am Lernen vorbeimogeln (weil er nur noch einige Jährchen
absitzen muß, ehe er dem Berufsleben entkommt), irrt vierfach, denn meine Definition
von LERNEN hat mit der Tätigkeit, die in der Schule fälschlicherweise so bezeichnet
wird, fast nichts gemein. Vergleichen Sie: |
- Wenn
Sie etwas zur Kenntnis nehmen, das Ihnen (in dieser Form NEU war),
dann begreifen Sie oder nicht. Begreifen Sie und merken Sie es sich, dann haben
Sie diese Sache gelernt. Lernen evolvierte, weil es das Überleben sicherte, auch
heute lernen wir ununterbrochen - nur nennen wir es anders, z.B. "begreifen",
"denken" "Probleme lösen". Diese kognitiven Tätigkeiten haben mit Pauken, Büffeln
gar nichts zu tun.
- Es gibt einen Neuro-Mechanismus, den ich als Rundum-Gedächtnis
bezeichne, er stellt sich bei Faszination (großem Interesse) automatisch ein:
Da SPANNUNG ihn auslöst, während wir noch nicht
entscheiden können, welche Aspekte dieser neuen Sache wir SPÄTER für besonders
WESEN-tlich halten werden, speichert das Gehirn erst einmal (prophylaktisch) ALLES.
Deshalb erinnern wir uns später genau, wo wir uns befanden, wer anwesend war,
was sich direkt davor ereignete etc. Die ersten ca. 800 Bögen von Seminar-Teilnehmerinnen
zeigten, daß weniger als 12 aller Erlebnisse
von Rundum-Gedächtnis-Qualität an Schulen
passierten (meist weiterbildenden Schulen, Meisterschulen oder Seminaren für Erwachsene)
- in anderen Worten: Da drückt man viele Jahre lang die Schulbank an einem angeblichen
Lern- Ort und 88 aller beeindruckenden Lern-Erlebnisse finden außerhalb
dieser Einrichtung statt!
- Selbst wenn Sie nie mehr etwas lernen
würden (unmöglich, weil es bedeuten würde, dass Sie nie wieder eine Einsicht gewinnen
könnten), sind Sie immer auch LEHREND tätig. Als Führungskraft
müssen Sie anweisen (= unterweisen), als Verkäufer/Berater
müssen Sie umso mehr erklären (= lehren), je erklärungsbedürftiger Ihr Podukt
ist, als Lebenspartner belehren Sie, wenn
Sie dem Partner etwas mitteilen, das für ihn (sie) in diesem Moment "neu ist",
etc. Wer nichts über das Lernen weiß, kann seine Art, Dinge zu erklären, nicht
daraufhin prüfen, ob sie gehirn-gerecht ist, also ob sie der Arbeitsweise des
Gehirns der Empfänger ENTSPRICHT oder ihr zuwiderläuft (wie der Großteil dessen,
was die Schulen an unseren Kindern verbrechen).
- Nicht nur sind LERNEN
und LEHREN zwei Seiten derselben Wissens-Verarbeitungs- Medaille, auch DENKEN
und PROBLEMLÖSEN sind verwandte geistige Tätigkeiten. Oft versuchen wir Probleme
zu lösen, lange ehe wir das WESEN-tliche des Problems begriffen haben, denn ein
Problem zu verstehen ist ein Lern-/Lehr-Prozeß, auch wenn wir es normalerweise
nicht so nennen.
|
| Fazit:
Je mehr wir über die Arbeitsweise des Gehirns wissen, desto effizienter können
wir auch denken, Probleme lösen. |
| Übrigens:
Unsere Reaktionen im normalen Alltag werden um so "intelligenter" wie auch "kreativer"
sein, über je mehr Wissen wir verfügen bzw. auf je mehrWissen wir unmittelbaren
Zugriff haben. Je leichter jemand systematisch hinzulernt, desto größer wird die
Wissens-Basis, die er/sie praktisch NUTZEN kann, wenn es darauf ankommt (Experten-
Bonus). Deshalb habe ich im Zuge des Programms zur Gehirn-Gerechtigkeit auch Techniken
hierfür entwickelt; die meisten davon können wir eher "nebenbei" einsetzen (in
den Werbepausen beim Fernsehen, im Stau, an der Kasse in einem Laden, von anderen
Orten des Wartens ganz zu schweigen) - so daß wir unseren eigenen Experten-Bonus
ständig dramatisch erhöhen können, ohne viel "prime time" (oder "high quality"
time) unseres Lebens opfern zu müssen. Ob wir während einer Wartephase unser Gehirn
trainieren, indem wir unseren Experten-Bonus erhöhen oder zappen, - die Zeit als
solche verrinnt so oder so... |
STICHPUNKTE
AUS DEN BRIEFEN : - Doppel-Checkliste:
Hier lernen Sie einige Neuro-Mechanismen kennen, deren Aktivierung Lernen ermöglicht,
bzw. Nicht-Aktivierung Lernen verhindert.
|
- Experten-Bonus:
Wie schaffen/erhalten wir ihn möglichst mühelos?
|
- Das
WQS - leichteres Lehren ist nicht möglich! Schon das Erstellen ist
ein geistiges Freibier.
|
- Das
Zitaten-Spiel (nach etwas Vorbereitung, die auch Dritte durchführen
können): In ca. 3 Stunden mehr Ein- und Durchblick als normalerweise in Wochen
oder Monaten gewinnen ...
|
- Das
Metaphern-Spiel: Für weit besseren Einblick in das WESEN eines Problems,
über das wir reflektieren oder das wir lösen wollen.
|
- Männer
und Frauen: Wie die unterschiedliche Gehirn-Architektur unsere Form
zu denken und zu kommunizieren (ganz zu schweigen von unseren Erwartungen) prägt.
|
- Jungen/Mädchen:
Wie die unterschiedliche Gehirnstruktur zu unterschiedlichen Lern-Stilen führt
und warum unsere Schulen derzeit für Jungen (von ca. 6 -12 Jahren) katastrophal
sind.
|
Viel
Erfolg mit dem Coachingbrief wünscht Ihnen Ihre Vera F. Birkenbihl
|
Nähere Informationen
zum Birkenbihlbrief und gratis Leseproben
finden Sie unter: http://www.coaching-briefe.de/index-birkenbihl.htm |