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Der Vera F. Birkenbihl - Brief
© Vera F.Birkenbihl

 

 

Der Vera F. Birkenbihl-Brief

DER VERA F. BIRKENBIHL-BRIEF

KOPFQUALITÄTEN ERFOLGREICH ENTWICKELN, TRAINIEREN, ANWENDEN

Wissen systematisch erwerben, erweitern, vertiefen und kreativ umsetzen

Liebe Leserin, Lieber Leser!

Wir befinden uns im Information-Zeitalter, und manche sagen, das Wissens-Zeitalter habe bereits begonnen. Auf alle Fälle wird lebenslanges Lernen/Lehren einer der wichtigsten Grundpfeiler für Erfolg sein, wenn wir zukunftstauglich bleiben wollen. Wer meint, er könne sich am Lernen vorbeimogeln (weil er nur noch einige Jährchen absitzen muß, ehe er dem Berufsleben entkommt), irrt vierfach, denn meine Definition von LERNEN hat mit der Tätigkeit, die in der Schule fälschlicherweise so bezeichnet wird, fast nichts gemein. Vergleichen Sie:

  1. Wenn Sie etwas zur Kenntnis nehmen, das Ihnen (in dieser Form NEU war), dann begreifen Sie oder nicht. Begreifen Sie und merken Sie es sich, dann haben Sie diese Sache gelernt. Lernen evolvierte, weil es das Überleben sicherte, auch heute lernen wir ununterbrochen - nur nennen wir es anders, z.B. "begreifen", "denken" "Probleme lösen". Diese kognitiven Tätigkeiten haben mit Pauken, Büffeln gar nichts zu tun.
  2. Es gibt einen Neuro-Mechanismus, den ich als Rundum-Gedächtnis bezeichne, er stellt sich bei Faszination (großem Interesse) automatisch ein: Da SPANNUNG ihn auslöst, während wir noch nicht entscheiden können, welche Aspekte dieser neuen Sache wir SPÄTER für besonders WESEN-tlich halten werden, speichert das Gehirn erst einmal (prophylaktisch) ALLES. Deshalb erinnern wir uns später genau, wo wir uns befanden, wer anwesend war, was sich direkt davor ereignete etc. Die ersten ca. 800 Bögen von Seminar-Teilnehmerinnen zeigten, daß weniger als 12 aller Erlebnisse von Rundum-Gedächtnis-Qualität an Schulen passierten (meist weiterbildenden Schulen, Meisterschulen oder Seminaren für Erwachsene) - in anderen Worten: Da drückt man viele Jahre lang die Schulbank an einem angeblichen Lern- Ort und 88 aller beeindruckenden Lern-Erlebnisse finden außerhalb dieser Einrichtung statt!
  3. Selbst wenn Sie nie mehr etwas lernen würden (unmöglich, weil es bedeuten würde, dass Sie nie wieder eine Einsicht gewinnen könnten), sind Sie immer auch LEHREND tätig. Als Führungskraft müssen Sie anweisen (= unterweisen), als Verkäufer/Berater müssen Sie umso mehr erklären (= lehren), je erklärungsbedürftiger Ihr Podukt ist, als Lebenspartner belehren Sie, wenn Sie dem Partner etwas mitteilen, das für ihn (sie) in diesem Moment "neu ist", etc. Wer nichts über das Lernen weiß, kann seine Art, Dinge zu erklären, nicht daraufhin prüfen, ob sie gehirn-gerecht ist, also ob sie der Arbeitsweise des Gehirns der Empfänger ENTSPRICHT oder ihr zuwiderläuft (wie der Großteil dessen, was die Schulen an unseren Kindern verbrechen).
  4. Nicht nur sind LERNEN und LEHREN zwei Seiten derselben Wissens-Verarbeitungs- Medaille, auch DENKEN und PROBLEMLÖSEN sind verwandte geistige Tätigkeiten. Oft versuchen wir Probleme zu lösen, lange ehe wir das WESEN-tliche des Problems begriffen haben, denn ein Problem zu verstehen ist ein Lern-/Lehr-Prozeß, auch wenn wir es normalerweise nicht so nennen.
Fazit: Je mehr wir über die Arbeitsweise des Gehirns wissen, desto effizienter können wir auch denken, Probleme lösen.
 
Übrigens: Unsere Reaktionen im normalen Alltag werden um so "intelligenter" wie auch "kreativer" sein, über je mehr Wissen wir verfügen bzw. auf je mehrWissen wir unmittelbaren Zugriff haben. Je leichter jemand systematisch hinzulernt, desto größer wird die Wissens-Basis, die er/sie praktisch NUTZEN kann, wenn es darauf ankommt (Experten- Bonus). Deshalb habe ich im Zuge des Programms zur Gehirn-Gerechtigkeit auch Techniken hierfür entwickelt; die meisten davon können wir eher "nebenbei" einsetzen (in den Werbepausen beim Fernsehen, im Stau, an der Kasse in einem Laden, von anderen Orten des Wartens ganz zu schweigen) - so daß wir unseren eigenen Experten-Bonus ständig dramatisch erhöhen können, ohne viel "prime time" (oder "high quality" time) unseres Lebens opfern zu müssen. Ob wir während einer Wartephase unser Gehirn trainieren, indem wir unseren Experten-Bonus erhöhen oder zappen, - die Zeit als solche verrinnt so oder so...

 

STICHPUNKTE AUS DEN BRIEFEN :

  • Doppel-Checkliste: Hier lernen Sie einige Neuro-Mechanismen kennen, deren Aktivierung Lernen ermöglicht, bzw. Nicht-Aktivierung Lernen verhindert.
  • Experten-Bonus: Wie schaffen/erhalten wir ihn möglichst mühelos?
  • Das WQS - leichteres Lehren ist nicht möglich! Schon das Erstellen ist ein geistiges Freibier.
  • Das Zitaten-Spiel (nach etwas Vorbereitung, die auch Dritte durchführen können): In ca. 3 Stunden mehr Ein- und Durchblick als normalerweise in Wochen oder Monaten gewinnen ...
  • Das Metaphern-Spiel: Für weit besseren Einblick in das WESEN eines Problems, über das wir reflektieren oder das wir lösen wollen.
  • Männer und Frauen: Wie die unterschiedliche Gehirn-Architektur unsere Form zu denken und zu kommunizieren (ganz zu schweigen von unseren Erwartungen) prägt.
  • Jungen/Mädchen: Wie die unterschiedliche Gehirnstruktur zu unterschiedlichen Lern-Stilen führt und warum unsere Schulen derzeit für Jungen (von ca. 6 -12 Jahren) katastrophal sind.
 

Viel Erfolg mit dem Coachingbrief wünscht Ihnen

Ihre Vera F. Birkenbihl

Nähere Informationen zum Birkenbihlbrief und gratis Leseproben finden Sie unter:

http://www.coaching-briefe.de/index-birkenbihl.htm

 

Das Angebot für Sie:
Autorin:
Vera F.Birkenbihl

 

 

 
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